Die Rechte der Bilder bleiben bei den Fotografen.
Weiterver- und bearbeitung sowie Vervielfältigung nur nach vorheriger Absprache

Vision

eine IOM Konstruktion
von Markus Bast (   www.freeform-design.de )
in Zusammenarbeit mit Andreas Schiebel


 

direkt zum Deckslayout
beim Ausbau sollte auch der Baubericht der Triple Crown beachtet werden,
da dort exakt gleich vorgegangen wurde und manche Bilder dort mehr sagen.


Bei diesem IOM Bau wollte ich mal eine neue Art ausprobieren, einen Rumpf herzustellen. Um es vorneweg zu sagen. Diese Methode ist nicht schneller, als die Beplankungsmethode, denn es muss mehr gespachtelt und geschliffen werden, und der Zeitvorteil ist schnell aufgebraucht. Trotzdem ...
Aus 4mm Pappelsperrholz (billiges Sperrholz aus dem Baumarkt), werden die Spanten gesägt und auf einem geraden verzugfreien Holzbrett aufgestellt. (Tischlerplatte).Dazu nehme ich 3x3 cm Kiefernrechteckleisten und schraube die von unten an. Damit das dünne und leichte Pappelsperrholz (Spanten) sauber gerade steht, werden die Spanten mit exakt gleich langen Stücke Holz gestützt. Am Heck wie auch am Bug sieht man auch einen Metallwinkel als "Gegenlager".
Zur Formgebung habe ich Roofmateplatten grob eingepasst.
Mit Hilfe von Raspel und Messer wird die Form ausgeschnitten.
Dann geht es weiter mit divesen Sandpapierstärken und noch viel Polyesterspachtel. 
 Zum verschleifen helfen Schleiflatten (im Hintergrund zu sehen)
Es folgen 1 Lage 160g und einen Lage 80g Glasgewebematte.
Nachdem wieder geschliefen wurde und mit Filler aus der Sprühdose geglättet wurde, ist der Rohrumpf fertig.
Da wir davon keine Negativform bauen wollen, machen kleine Macken nichts aus, denn diese zeichnen sich nur innen im Rumpf ab.
 Über den gut gewachsten Rumpf wird mit 2 Lagen 160g und einer Lage 80g und noch einer Lage 49g die Rumpfschale laminiert.Diese Aussenhaut muss nun schön verschliefen werden. Hier helfen Filler und Spachtel. erst dann empfehle ich die Schale vorsichtig abzuheben. Ansonsten hat man Probleme die Schale auf dem Körper zu fixieren um zu schleifen.
Die nächsten Arbeitsschritte. 3x5mm Kiefernleisten als Decksauflageleisten einkleben , Dann Heckspant und Bugspant.
Nun muss auch der Hauptspant eingesetzt werden. Dabei muss die Entscheidung wie das Deck aussieht gefallen sein. Ich habe mich der Optik wegen wieder für ein erhöhtes Deck entschieden.
Dort wo die Kräfte der Fock spaäter aus Deck wirken laminiere ich noch 2 Glasrovinge in die Schale, die später durch das Vordeck gespannt und eingeharzt werden.
Dann bereiten wir den Schwertkasten vor und kleben ihn ins Boot.
 Dazu wird das Boot genau ausgerichtet, das Schwert eingesetzt und mit mindestens 2 Lote an der Rumpfunterseite der Schwertkasten exakt eingeharzt.
 
Nun folgen je nach Deckslayout die Unterbauten für das Sperrholzdeck. Dieses ist bei mir aus 1,2mm Sperrholz. Deshalb brauche ich auch diese 2mm Verstrebungen.
Aus dünnenm Alublech biege ich mir eine "Form" für den Servobock und laminiere mit diversen Glasresten dieses "wilde" Teil.
Der Heckspant hat hier nun schon seinen Ausschnitt für ein Rudercockpit bekommen. Der Servobock ist eingeklebt
Das Vordeck wird mit einer Kiefernleiste und einigen Glasgewebestücke auf den ermessenen Decksknick geklebt und von unten lackiert. Der Rest des Decks hat seine Ausschnitte erhalten und wird ebenfalls versieget.das Cockpit ist auch schon aus Kiefernleisten angebaut.
Nachdem das Deck aufgeklebt ist, kommt das Cockpitbrett rein.. Dazu auch das Schiff wieder ausrichten und das Ruder einbauen. Wenn alles gerade sitz, den Cockpitboden verkleben
Das ganze Schiff noch 2x mit Filler bearbeiten und dann Lackieren.
Der Gummifender wird aus Hartschaumgummi geschnitzt und verschliffen.
 
   
Deckslayout
 
 Hier sieht man die Hauptschot aus dem Vordeck (rotes Bowdenzugröhrchen) kommen. Diese wird unter dem Vordeck umgelenkt, denn die Winde sitzt unter dem Decksaufkleber.
Der kugelgelagerter Doppelblock lenkt die Grossschot nach hinten um, wie auch den Gummi, der die Hauptschot stramm hält, damit sich diese sich nicht an der Winde verhakt. Man sieht wie die Fockschot geführt wird. der Metellbügel über dem Block verhintert ein verhaken. Gut sieht man auch den kleinen wasserdichten Schalter unter dem Vordeck links. Die Ösen /Bügel werden aus 1mm Nirodraht gebogen und unter Deck umgebogen und verklebt.
Die Hauptschot führt von der Winde, einer Umlenkung unter dem Vordeck auf diesen Block hinten. Erst dann werden die Großschot und Fockschot mit einem Wirbel (Anglerbedarf) angeknotet. Dort wird auch der Gummi (Hutgummi oder Maurergummi) angeknotet, der vorne über den Doppelblock wieder nach hinten geführt wird (am Fuß des Blockes angeknotet), damit der Gummi genug Weg zum arbeiten hat.
Die Pendelfock wird mit einer Leine die durch die Ösen geführt wird und und im Haken befestigt wird, am Vordeck befestigt.
Die Großschot läuft über den vorderen Block (Doppelblock) zu einer Öse am Fuße des Travllerstabes und von dort über die Gleitöse (Anglerbedarf-Angelrutenspitze) zum Großbaum.
 



 
 
 
 
 
 

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[letzte Änderung: 25.05.2004]