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Bei diesem IOM Bau wollte ich mal eine neue Art ausprobieren, einen
Rumpf herzustellen. Um es vorneweg zu sagen. Diese Methode ist nicht schneller,
als die Beplankungsmethode, denn es muss mehr gespachtelt und geschliffen
werden, und der Zeitvorteil ist schnell aufgebraucht. Trotzdem ...
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Aus 4mm Pappelsperrholz (billiges Sperrholz aus dem Baumarkt),
werden die Spanten gesägt und auf einem geraden verzugfreien Holzbrett
aufgestellt. (Tischlerplatte).Dazu nehme ich 3x3 cm Kiefernrechteckleisten
und schraube die von unten an. Damit das dünne und leichte Pappelsperrholz
(Spanten) sauber gerade steht, werden die Spanten mit exakt gleich langen
Stücke Holz gestützt. Am Heck wie auch am Bug sieht man auch
einen Metallwinkel als "Gegenlager".
Zur Formgebung habe ich Roofmateplatten grob eingepasst.
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Mit Hilfe von Raspel und Messer wird die Form ausgeschnitten.
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Dann geht es weiter mit divesen Sandpapierstärken und noch
viel Polyesterspachtel.
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Zum verschleifen helfen Schleiflatten (im Hintergrund zu
sehen)
Es folgen 1 Lage 160g und einen Lage 80g Glasgewebematte.
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Nachdem wieder geschliefen wurde und mit Filler aus der Sprühdose
geglättet wurde, ist der Rohrumpf fertig.
Da wir davon keine Negativform bauen wollen, machen kleine Macken nichts
aus, denn diese zeichnen sich nur innen im Rumpf ab.
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Über den gut gewachsten Rumpf wird mit 2 Lagen 160g
und einer Lage 80g und noch einer Lage 49g die Rumpfschale laminiert.Diese
Aussenhaut muss nun schön verschliefen werden. Hier helfen Filler
und Spachtel. erst dann empfehle ich die Schale vorsichtig abzuheben. Ansonsten
hat man Probleme die Schale auf dem Körper zu fixieren um zu schleifen.
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Die nächsten Arbeitsschritte. 3x5mm Kiefernleisten als Decksauflageleisten
einkleben , Dann Heckspant und Bugspant.
Nun muss auch der Hauptspant eingesetzt werden. Dabei muss die Entscheidung
wie das Deck aussieht gefallen sein. Ich habe mich der Optik wegen wieder
für ein erhöhtes Deck entschieden.
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Dort wo die Kräfte der Fock spaäter aus Deck wirken laminiere
ich noch 2 Glasrovinge in die Schale, die später durch das Vordeck
gespannt und eingeharzt werden.
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Dann bereiten wir den Schwertkasten vor und kleben ihn ins Boot.
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Dazu wird das Boot genau ausgerichtet, das Schwert eingesetzt
und mit mindestens 2 Lote an der Rumpfunterseite der Schwertkasten exakt
eingeharzt.
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Nun folgen je nach Deckslayout die Unterbauten für das Sperrholzdeck.
Dieses ist bei mir aus 1,2mm Sperrholz. Deshalb brauche ich auch diese
2mm Verstrebungen.
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Aus dünnenm Alublech biege ich mir eine "Form" für den
Servobock und laminiere mit diversen Glasresten dieses "wilde" Teil.
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Der Heckspant hat hier nun schon seinen Ausschnitt für ein
Rudercockpit bekommen. Der Servobock ist eingeklebt
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Das Vordeck wird mit einer Kiefernleiste und einigen Glasgewebestücke
auf den ermessenen Decksknick geklebt und von unten lackiert. Der Rest
des Decks hat seine Ausschnitte erhalten und wird ebenfalls versieget.das
Cockpit ist auch schon aus Kiefernleisten angebaut.
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Nachdem das Deck aufgeklebt ist, kommt das Cockpitbrett rein..
Dazu auch das Schiff wieder ausrichten und das Ruder einbauen. Wenn alles
gerade sitz, den Cockpitboden verkleben
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Das ganze Schiff noch 2x mit Filler bearbeiten und dann Lackieren.
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Der Gummifender wird aus Hartschaumgummi geschnitzt und verschliffen.
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Deckslayout
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Hier sieht man die Hauptschot aus dem Vordeck (rotes Bowdenzugröhrchen)
kommen. Diese wird unter dem Vordeck umgelenkt, denn die Winde sitzt unter
dem Decksaufkleber.
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Der kugelgelagerter Doppelblock lenkt die Grossschot nach hinten
um, wie auch den Gummi, der die Hauptschot stramm hält, damit sich
diese sich nicht an der Winde verhakt. Man sieht wie die Fockschot geführt
wird. der Metellbügel über dem Block verhintert ein verhaken.
Gut sieht man auch den kleinen wasserdichten Schalter unter dem Vordeck
links. Die Ösen /Bügel werden aus 1mm Nirodraht gebogen und unter
Deck umgebogen und verklebt.
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Die Hauptschot führt von der Winde, einer Umlenkung unter
dem Vordeck auf diesen Block hinten. Erst dann werden die Großschot
und Fockschot mit einem Wirbel (Anglerbedarf) angeknotet. Dort wird auch
der Gummi (Hutgummi oder Maurergummi) angeknotet, der vorne über den
Doppelblock wieder nach hinten geführt wird (am Fuß des Blockes
angeknotet), damit der Gummi genug Weg zum arbeiten hat.
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Die Pendelfock wird mit einer Leine die durch die Ösen geführt
wird und und im Haken befestigt wird, am Vordeck befestigt.
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Die Großschot läuft über den vorderen Block (Doppelblock)
zu einer Öse am Fuße des Travllerstabes und von dort über
die Gleitöse (Anglerbedarf-Angelrutenspitze) zum Großbaum.
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