|
|
|
Über eine Holzform die mir Ulli B. zur Verfügungegestellt
hat, habe ich, da die Form nicht lackiert war, mit bügelfolie (modellflieger
kennen die) eine eienigermaßen glatte Oberfläche geschaffen.
Diese gewachst und mit Folientrennmittel (alles von R&G) vorbereitet.
|
Als Verstärkungsfasern nahm ich 3x80g Glasgewebe und eine
dünne 25g Matte, damit die Oberfläche nicht so grobporig ist.
Als Versuch habe ich das Harz eingefärbt. War aber blöd, da durch
das Schleifen die Farbe sehr stumpf wird und man ohnehin lackieren muss.
Geschliffen und gespachtelt habe ich bis zur Zufriedenheit den Rumpf, bevor
ich ihn von der Form löste. Geht viel einfacher.
|
|
|
|
In einer ebenfalls von Ulli gefertigten Form baute ich
auch aus 3 Lagen 80iger Glasgewebe das Vordeck. Zur Verstarkung noch 2
Kohlerovinge unters Deck.
|
Um im Kielbereich das Boot etwas zu verstärken, laminiere
ich noch einen Matte 80iger in den Kielbereich. Um überschüssiges
Harz aufzusaugen und später nichtmehr anschleifen zu müssen,
liegt noch ein Lage Abreisgewebe drin.
|
|
|
|
Als erstes kommen der Heck- und der Bugspant rein. die zeichne
ich von der Form ab und fixiere ich erstmal mit 5 min Epoxi punktuell.
|
Dann die 2x5mm Kiefernleisten als Decksauflageleisten. Um
die Form zu bekommen messe ich an der Form und drücke mit Hilfsleiten
den Rumpf in die richtige Breite. Bei einer Negativform ware es genauer
gegangen.
Dann alles mit angedicktem Epoxid ankleben. nun auch die beiden spanetn
gut verkleben.
|
|
|
Dann kommt der Kielkasten. Der fertige Kiel aus Aluhalbzeug
(Ralf Tacke) bekommt einen Kielkasten aus 5mm Leisten (dicke des Kieles)
und 1mm GFK Platten (Holz geht natürlich auch). Nicht vergessen es
vorher zu versiegeln.
Zum Kielkasteneinbau das Boot in der Wasserlinie (und waagrecht links/rechts)
ausrichten. 3 Lote (Heck/Bug und Nähe Kiel).
|
Das Vordeck auf dem Bild ist nur aufgeklemmt um die richtige Breite
zu haben. Kiel in den Kasten stecken, oben etwas rausschauen, dann kann
man mit einem Hammer und einen leichten Schlag ihn wieder rausbekommen.
- vorher einwachsen - und ausrichten. Dann mit Matte den Kasten verkleben.
|
|
|
|
Dann kommt das Innenlayout. Bei mir sitzt der
Verstellservo direkt auf einem Brett am Kielkasten. Mastbox ist auch eingebaut.
Der Ruderservo ist ein kleiner leichter Servo mit 8g. Die Aufnahme sitzt
direkt auf einem Balsablock der den Ruderkoker aufnimmt. Dadurch ist eine
kurze und spielfreie Anlenkung gewährleistet. Die Balsabretter sind
mit einer dünnen Glasmatte verstärkt worden. Ausserdem sieht
man die Krafteinleitung des Rigges. Kohlerovings im Fockbereich, am Ruder
und an den Wanten.
|
Dann das Deck aufzeichnen und aussägen.
|
|
|
|
Hier wird alles mal an seinen Platz gebracht. Am Anfang hatte
ich noch eine umgelenkte Schot machen wollen. Sie braucht aber trotz Kugellagerblöcke
zuviel Kraft. Ausserdem habe ich den 5077 Servo noch gegen einen digitalen
mit 11 kg Zugkraft ausgetauscht.(cirrus cds750/MG) und die Schot
mit einer Umlenkung an Deck geführt. Den Großbaumbeschlag hatte
noch aus Altbeständen. Diesen habe ihn an ein 8mm Kohlerohr mit Kohlerovings
geklebt und diesen als Mastfuß in den Rumpf gesteckt. In den 8mm
Mastfuß passt dann der 6mm Mast.
|
So, dass Deck ist verklebt, das Vordeck gespachtelt. Das Rigg habe
ich nach einem Plan von der Klassenseite gebaut. Das Ruder besteht aus
2 dünnen Gfkplatten mit einer 3mm Messingstange als Distanzhalter.
Kohlestab würde bestimmt noch Gewicht gespart.Aber ich hatte das Ruder
ncoh von der basic rumliegen. Das Blei ist aus 2 Teilen gegossen, mit epoxis
zusammengeklebt und gespachtelt und auf ca. 550g runtergeschliffen.
|
|
|
|
Zur Jungfernfahrt gab es noch ein anderes Großsegel,
da mir das Icarex zu laberich war. Der Fockbaum ist ein 4mm Kohlerohr.
|
Das Boot lag super im Wasser, ich war zufrieden. Der Bugfender
fehlt noch.
Gesamtgewicht ca.1050g
|
|
|
|