Hier ein Blick über die Slisand
BJ 84, L 9,89 / B:3,18 / T: 1,5
/ 6 to
klassischer Langkieler mit Spitzgattheck
Motor 20 PS, Bukh DV20
Windfahnensteuerung!
Solarzelle auf Schiebelukgarage
120l Dieseltank, 2x 120l Wassertank,
einer in der
Bilge einer unter der Hundekoje.
Ideales Boot für weite Reisen.
hier
ein Palstekbericht
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Nach nun einigen Jahren mit dem Boot habe ich
einige kleine Änderungen vorgenommen. Eine große und
für michWichtige ist der Verzicht auf die Rollfockanlage. Mit dem Boot
wurden 5 Stagvorsegel und nur eine Rollgenua gekauft. Da ich aber gerne
das richtige Segel für den Wind habe, und nicht eingerollte Genuas
kaputtfahren will, habe ich die noch nie geliebte Rollanlage
verkauft.(hat 2 mal in brenzligen Situationen geklemmt) Dafür ziert nun
bei Kurzaufenthalten im Hafen ein Vorsegel die Reling (Bild von 2008) |
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Schon letztes Jahr bekam das Boot auch einen
neuen Heimathafen. KIEL Geblieben am Boot ist mein wichtigster
Steuermann, die selbstgebaute Windfahnensteuerung, nach dem
Flettnerprinzip. (Mehr hier) Ein kleines Hilfsruder am großen Ruder steuert
mit Hilfe der Windfahne das Boot immer im eingestellten Winkel zum Wind.
In der Bugrolle hängt ein 16 kh CQR mit ca 15 m
8mm Kette und 30m Leine. Als 2.Anker ist ein 12 Kg Bügeranker
vorhanden. Am Heck ist ein 10 Bruce mit 5m Kettenvorlauf. |
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Klassische Inneneinrichtung, alle 5 Kojen
über 2m, die Salonkojen mit hochklappbaren Rückenlehnen, ergeben Kojen
mit 90cm Breite. Alles sauber mit Mahagoni ausgebaut. |
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Blick
von
Vorne nach Achtern. Hinter den Niedergangsstufen versteckt sich der
Motor. |
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Im Vorschiff ist viel Stauraum. Ideal sind die Schapps über den Kojen Die Seitlichen Ablagefächer habe ich mit einem Netz nun auch Hochseetauglich gemacht. Sonst musste man nach jeder Kreuz das Vorschiff aufräumen. |
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Links hinter der Tür ist das Bad. Mit Waschbecken und Seewasser-Pump WC und viel Stauraum in den Schapps. Rechts der Kleiderschrank |
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Im Salon habe ich ein Gemüsenetz angebracht. Dadurch wird ein Schapp, was letzte Saison noch
Gemüse- und Obstfach war wieder frei. |
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Änderungen gab es auch in der Pantry. Ein anderer Herd, zwar immer noch Petroleum aber mit Gasvorwärmung.(Enders Neptun) - Und wenn man sich brav an die 2 Minuten Vorheizen hält brennt die Flamme immer perfekt. Hinter den Herd passt perfekt einige Flaschen und die Müslibox. Und der Haltegummi über dem Kühlschrank ist für die kleinen Dinge zwischendurch. |
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Ganz neu ist der Kühlschrank. Dieser war etwas kompliziert ein zu bauen, aber nach einem Tipp vom Kühlschrankhersteller Kissmann in München, habe ich ihn in Ober- und Unterteil vorhergebaut (incl. Isolation) und dann ging er ohne Problem unter den Überhang in die freie Box. Der Kompresser sitzt direkt dahinter in der geräumigen Backskiste, mit viel Luftzirkulation. Inzwischen ist der Deckel auch dicht und das Eis am Verdampfer auf ein minimum zurück gegangen. Über
60
Liter Inhalt. |
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Solarregler |
Am Navigationtisch sind 2 Funkgeräte verbaut. . Das UKW Seefunkgerät, Ein KurzwellenTranceiver (Kennwood TS 50) Ein
CD/MP3
Autoradio für die Unterhaltung.(über Glomexsplitter mit UKW
antenne im Mast verbunden. In der Hundekoje , vor allem als Stauraum
genutzt habe ich einige Regale angeschraubt. Das Buchregal hinten habe
ich aus Restholz selbst gebaut. Der alte Barograf hat aber einen Platz
im Boot behalten. Vorne ist ein Batteriemonitor. Ein ganz wichtiges
Instrument, um die wenige Energie im Schiff im Griff zu haben. Der Hochleistungsregler Sitz auch hier.
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Für
die
unabhängige Energieversorgung ist ein Ruthland 913 (mehr hier) und ein
Solarpanel mit 55Wp verbaut. Beide mit eigenem Regler. Am
Windgeneratorstab
ist die Navtexantenne befestigt.
Zu
den Funkgeräten gibt es auch Antennen. Die UKW Seefunkantenne sitzt auf
dem Mast. Die für das AIS hat seinen Platz am Hanepot des Achterstags
gefunden. Ich ahbe dafür eine Vorhandene UKW amateurfunkantenne
genommen, da die im gleichen Frequenzbereich arbeitet. |
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So ging es ins Winterlager. Hier sieht man schön
den klassischen Langkiel mit angehängtem Ruder. Der 3 flüglige Verstellpropeller(stellt sich bei
Nichtgebrauch in strömungsgünstige Position, Segelstellung) ist im
Winter poliert und eingefettet worden. Antifouling ist dort unnütz,
denn bei den hohen Drehzahlen wäre es sofort abgeschliffen. |
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Die
Instrumentenkonsole
wurde mit einem Außenlautsprecher für den UKW
Seefunk (zuschaltbar), einem Echolot (zuschaltbar) und einem neuen
Kartenplotter bestückt.
Dazu gibt es noch eine Logge am Schott. |
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Mein Segelzeichen: OE und die D-135. Mein Lieblingssegel im Sommer. Der Spinnacker. Mit Bergesack lässt er sich sehr einfach setzen und bergen. Sogar Einhand. Mehrfach getestet. |
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Unter
ihrer
größten Genua. Bis ca 3 BF bringt sie auch bei schwachen Wind das
Boot auf Touren.
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2 neue Fallen gab es diesen Jahr auch. Dazu eine Selbstholende Reffwinsch. Da die Reffklemmen am Baum keinen halt mehr boten, mussten die Reffleinen immer irgendwo belegt werden, was die Sache sehr verkompliziert hat. Nun hält die Winsch die Leinen und ein Reffen und Nachtrimmen ist schnell erledigt.. Und mein 2 wichtigster Steuermann. Der Raymarine 2000+ Unter Motorfahrt oder bei schwachen Winden ermöglicht er es ohne Probleme Einhand lange Passagen zu meistern. |
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Gemütlich am Abend ist die große Petroleumlampe. Da die kaputte Heizung ausgebaut wurde, muss nun die Lampe etwas Wärme bringen. Klappt wunderbar. |
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V.i.S.d.P.:Webmaster Andreas Schiebel
[letzte Änderung: 21.12.2010]