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Am Anfang steht wie immer das Spantengerüst. Ein durchgehender
Buchenstab sorgt stabilität. mit einer langen flexiblen Schleiflatte,
wird das spantengerüst getrakt, damit nachher keine Wellen im Rumpf
sind.
Beplankt wird mit Rotzzeder. Sie ist extrem Leicht, leicht zu schleifen
und gibt am Ende einen schöne Farbe.
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Zum Beplanken nehme ich diverse Hilfmittel. Zum einen die Pinwandnadeln,
die durch den breiten Kopf ideal sind um Planken ohne sie zu durchstoßen,
am Spantengrüst zu fixieren. Aber auch Zwingen und Klammern in diversen
Ausfürhungen und Gummis helfen mit.
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Das Heck ist bei der Nimbus ein typisches Yachtheck, nämich
Schräg. Dieser Spant der am Rumpf bleibt, habe ich aus Mahagonisperrholz
ausgesägt und nach Plan schräg befestigt. vor dem letzen Spant
am Heck befestigt.
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Als erstes klebe ich immer die Kielleisten auf die Spanten. vorne
stark verjüngt, damit man die Biegung zum Bug hinbekommt.
Dann mache ich am Rumpf oben am Deck (sprich am Baubrett unten) weiter
und klebe mit Ponal Express Leiste für Leiste an.
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Gegen Ende werden die Leisten ein gepasst. Dazu wird wenn keine
langen durchgehenden Leisten mehr aus Richtung Deck angelegt werden könen
die verkürzen und angeschrägten Leisten an der Kielleisten
angeschmiegt....
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bis es verschlossen ist.
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Nach dem ersten Schleifen und Auftragen von verdünntem Epoxid,
(- um die letzen kleinen Ritze im Rumpf zu schliessen und Stabilität
vor dem Feinschliff in den Rumpf zu bekommen) sieht man schon wie schön
Rotzeder ist.
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Leider müssen dann noch einige Löcker und größere
Spalten mit angedickten(tranzparenten) Epoxid ausgespachtelt werden
Und wie immer schleifen bis hin 400er Korn.
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Innen wurde der Rumpf ebenfalls mit Epoxid versiegelt
Dann wird ja nach Schwert, der Durchbruch in den Rumpf gesägt.
Hilfreich ist dabei eine kleine Stichsäge. Die Maße entnimmt
man dem Plan.
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Dann gehts ans Innenleben. Der Schwert/Mastkasten wird nach Plan
aus einigen Sperrholzblatten und Kiefernleisten (10mm) geklebt und anschliessend
mit verdünntem Epoxid versiegelt.
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Der Rumpf wird mit eingesetztem Schwert in der Schwimmwasserlinie
ins Lot gebracht und der Schwertkasten mit einigen dünnen Matten Glas
im Rumpf verklebt. Zum exaktem Einkleben helfen 2 Lote vor und hinter dem
Schwert am Rumpf.
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Damit das Boot stabil im Ständer liegt, wird der Rumpf noch
beschwert. (z.B.Bleiakkus). Der Schwertkasten geht bei diesem Boot nicht
durch, sondern nur das Schwert hält dieen an seinem Platz. Deswegen
versehe ich den Kopf mit Tremmwachs, denn etwas Epoxid läuft beim
Einlaminieren immer in die Ritzen.
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Die Deckauslageleisten (3x5mm) sind auch aus Kiefer und werden
je nach verwendetem Deck ca 1,5mm unterhalb der obersten Planke angeklebt.
Damit ich kein Steckrudersysetm verwenden muss, sondern wie bei den
anderen IOM Booten das Ruder an Deck angeschraubt werden kann, baue ich
ein Cockpit. Vorteil ist auch, das das absolut wasserdicht ist. Das Mehrgewicht
ist zu vernachlässigen.
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Dann werden an den belasteten Stellen für das Deck noch diverese
Verstärkungen eingeklebt. Hinten für den Travellerstab, links
und rechts vom Mastkoker, für die Wanten, eine Kiefernleiste (10x5mm)
für die Fockschotführung und vorne noch für die Fockaufhängung.
Dort habe ich auch einen Glasfaserroving zwischen Leiste und Rumpf geklebt
um die Zugkräfte der Fock in den Rumpf zu leiten.
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Dann nimmt schon mal provisorisch die Elektrik im Boot Platz. Das
Ruderservo habe entgegen dem Plan weiter Richtung Heck gesetzt. Dazu habe
ich aus Galsfaserresten und einem geachstem und zurechtgebogenem Alublech
einen Servobock laminiert.
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Das Deck wird in den Rumpf gesetzt, weil das beim Holz besser aussieht.
Das macht aber ganz schön viel Arbeit, denn dieses muss genau angepasst
werden.
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Die Ausschnitte sind Geschmacksache, bringen aber schon bei diesem
deck mit 1,2mm dicke ganze 50 g. leer wiegt der Rumpf zur Zeit mit Deck
um die 780g.
Die Ausschnitte sind so angebracht, dass man an alles noch nachher
hin kommt.
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Auf Grund des flachen Decks und schmalen Rumpfes habe ich mich
bei diesem Boot von der "Kaffeedosenöffnung" entfernt. Um aber bei
einer Regatta nicht immer die Folie öffnen zu müssen um das Boot
auszuschalten habe ich einen Schalter mit "wasserdichtem" Gumminippel an
Deck montiert. Um auf keinen Fall eine Schot dazu zubringen den Schalter
umzulegen oder sich zu verhaken, habe ich einen kleinen Abweiser aus Nirodraht
(1mm) gebogen. Aus diesem Draht sind auch die Wantenösen, und Schotführungsösen.
Alle unter Deck verklebt.
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Der "wasserdichte" Schalter (Conrad) mit Nirosicherungsbügel.
( Hinweis zum Bild: Der Mastfuß im Bild muss im Koker noch fixiert
werden).
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Auch die Fockaufhängung sind aus Nirodraht gebogen. Ebenso
der Haken der die "Fockschnur" (Schnur ziwschen Fockbaum und Deck) hält.
Der Vorteil dieser mir abgeschauten Fockaufhängung sehe ich darin.
Zum einen kann ich die Fock sehr dicht über Deck fahren werden, zum
anderen ist die Schnur lang genug um den Eigendrall den jede Schnur hat,
so abzuschwächen, damit bei Leichtwind das Segel nicht ein Eigenleben
entwickelt, wie es bei zu kurzen Schnüren gern geschieht. (Fock steht
nach LUV). detail siehe unten.
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Hier meine selbstgegossener Bleibombe aus 2 Teilen.
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Eine Öse die sonst ihren Dient an der Angel tut dient mir
am Travllererstab für einen reibungsfreien Schotlauf.
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Das ferstige Cockpit. Das Ruder wird bei mir immer mit 2 Drähten
auf Zug angelenkt. Am Servo mit verstellbaren Gabelköpfen. In der
Mitte die Öse für das Achterstag. Links daneben ein Silikonstopfen
für überflüssiges Wasser im Schiff.
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Ein gekauftes profiliertes Ruder mit ca 30g aus Kohlefaser. Oben
mit einer 4mm Messing Achse die hinten abgeflacht ist, um ein verdrehen
im Ruderquadranten zuverhintern
Kann man aber auch aus 4mm ins profilgeschliffen Balsa und je einer
Lage 25g Glasgewebe selber bauen. Muss halt noch etwas gespachtelt und
geschliffen werden.
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Das fertige Boot. Der rote Deckflicken verdeckt den Akku und Empfänger.
Dieses selbstklebende Dracongewebe läßt sich mehrmal öffen.
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Die andere Klebefolie (Alko aus dem Baumarkt) leider nicht. Also
immer welches dabei haben, falls mal der Schraubenzieher ungünstig
runterfällt oder man ins Boot zur Reperatur muss.
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Fotoshooting ohne Wind, dafür sieht man wie exakt das
Boot auf seiner Wasserlinie liegt.
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Die Abrisskante am Heck schafkantig geschliffen
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Lackiert wurde das Boot, nachdem es mit Epoxid versiegelt
wurde, mit 2 Komponenten Klarlack von Internatuional. Was den Grossen
recht ist, ist meinem Boot gerade billig.
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Wenn auch nicht der neueste Riss, so hat doch ein Holzboot eine
ganz eigenen Flair. Ob nun schnell oder nicht.
(wird sich diese Saison ziegen)
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Mit einem zu einem U-gebogenen Bowdenzugröhrchen und einer
Sicherung aus Nirodraht habe ich die Schot von der Winde an Deck geführt.
Auf Zug wird sie mit einen Hutgummi gehalten. (- Habe die Hoffnung, das
dieser im Gegensatz zum Maurergummi (siehe andere Berichte von mir) weniger
UV-Strahlenanfällig ist und länger hält.)Dieser wird am
Heck in an Öse festgeknotet. Der Wirbel (Anglerbedarf)soll ein verdrehen
verhindern.
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Hier ist die oben beschrieben Fockaufhängung nochmals mit
Segel zu sehen. Die Baumbeschläge sind kabeldurchführungen aus
dem Automobilbereich. Gibt es in diversen Durchmessern.
Den Wirbel habe zusätzlich eingeknotet. Es sollte auch nur mit
Schnur funktionieren.
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Travellerstab mit Fürhungsöse aus 1mm Nirodraht an Deck
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Auch hier die Baumbeschläge mit Kabeldurchführungsgummis.
Ein Kabelbinder als Sicherung für den Schothaken im Baum,.
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Aber es geht auch anderst. Am Fockbaum vorne ein zurechtgebogenes
Stück Draht. Die Kabelbinder nehmen das Fockausgleichsgewicht auf
(fehlt hier).
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Oder ein Haken aus über ein mit kleinerem Durchmesser gebogenes
Stück Stahldraht (1,5mm).
Weitere Infos zum Rigg und Segelbau gib es
hier
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| Ein roter Aufkleber aus selbstklebendem Dragongewebe, da dieser mehrmals
klebt. Darunter ist der Akku und der Empfänger |
So nun hat die Nimbus noch ein etwas größeres Ruder bekommen.
Aus 5mm Balsa ins Profil geschliffen mit je 2 Lagen 25g Glasgewebe überlaminiert.
gespachtelt und mit Grundierung versehen. Lnimbusetzter Lackauftrag fehlt
noch. |