Die
KITE eine IOM-Regattayacht
von G.Bantok als Positiv/Negativ GFKbau
Ein Beitrag von Andreas
Schiebel (GER 202)
(Diese Seite unterliegt dem Copyright und darf gerne
verlinkt und nur unverändert mit Namens- und Quellenangabe auf andere
Server gestellt werden.)
Teil II
Den vollständigen Baubericht (Teil
I) gibs hier
.Eine alternative Möglichkeit das Deck zu bauen, ist das Vordeck
zu erhöhen
und das Heck als Skiff auszuführen
Einige Überlegungen dazu von Jens Amenda, gefunden auf seiner Website:
| ...Allerdings sind da ein paar Sachen, die, wenn man das Gesamtkonzept
der TS-2 betrachtet, eine gewisse Logik beinhalten: Der relativ flache
Freibord, das breite Heck und die am Mast beginnende Cockpitwanne.
Was bewirken diese, gerade bei einem breiten Rumpf? Ich stelle mir folgendes vor: Das Boot läuft hoch am Wind, die Oberkante der Bordwand liegt gerade noch über Wasser. Jetzt kommt eine Böe, durch die das Boot noch weiter krängt. Wäre der hintere Rumpfbereich "voll" (mit einem normalen Deck versehen), so würde dieser im selben Moment regelrecht aus dem Wasser herausgehebelt. Dadurch käme (möglicherweise) das Ruder aus dem Wasser heraus, wodurch sich der Lateralschwerpunkt verschieben und das Boot direkt in den Wind schiessen würde. Durch die Cockpitwanne ist das Volumen aber um einiges geringer. Die Deckskante taucht viel tiefer ein und stabilisiert so den Kurs des Bootes - fast wie ein zusätzlicher Kiel. Das einströmende Wasser kann durch das breite Heck direkt und relativ verwirbelungsfrei wieder ablaufen, was der Bootsgeschwindigkeit zu Gute kommt.....(Zitatende) |
.
| Bei den Bildern habe ich gemogelt. Es sind 2 verschiedene Kites.
Bei der Jüngeren habe ich das Deck hinten in einem Stück aufgebracht
und die Segelwinde unter das Vordeck verbannt. Dadurch habe ich hinten
mehr Platz zum Eingreifen in den Rumpf und die Winde ist sehr leicht unter
der Klebefolienabdeckung zu erreichen. Nachteil: Mehr Gewicht im Vorschiff.
Was mich aber hier nicht störte, da ich die neue KITE vorne modifiziert
habe, um mehr Auftrieb im Bug zu bekommen. Die orginal KITE tauchte mir
zu schnell ein, wenn der Wind zunahm.
Tipp: Zum Kleben nehme ich 40 Minuten Epoxid mit Baumwollflocken
angedickt.
|
![]() |
Dazu habe ich die Decksauflagefläche (Schale in der Form liegend, um die noch recht instabile Schale nicht zuverformen) mit einer umlaufenden Kiefernleiste (5x10 mm) versehen. einen Hauptspannt eingepasst, der die Form des Vordecks angibt. Als Deck nehme 1mm Sperrholz für vorne, für das Heck nur 0,8mm. (oder auch 1 mm) |
![]() |
Unter das Vordeck muss im Bereich der Fockaufhängung
unbedingt noch eine Verstärkung. Ich habe einfach eine Kiefernleiste
am Boden eingeharzt. (man kann auch ein Glasroving einsetzen)
Die Inspektionluke habe ich eingebaut, da man hinten nur sehr schwer ins Schiff gelangt. Dort sitzen Servo und Winde und der Schalter mit Ladebuche.(alte Versin, s.o.) Bei der neuen Versin sitz hier unter Steuerbordluke die Winnde unter der anderen der Empfänger |
![]() |
Das Heck ist in 2 Schritten aufgebaut(Alte Version). Erst eine dickere Sperrholzplatte (1,5 oder 2mm) für die Querkraefte von Mast und Kiel. Daran dann das 0,8mm Sperrholz. Die Form bekommt das Deck von dem zuerst eingesetztem Heckspant. - ca 5mm der Rundung des Hecksausschnittes folgend-. Daran wir die dünne Holzplatte dann mit Klammern befestigt und schon formt sich ein rundes Deck. Den Ausschnitt für die Luke, die Blöcke, Steckantenne und Achterstagöse, sind vor dem Einkleben anzubringen. (-Dazu habe ich das Deck an den entsprechenedn Stellen unterfüttert (verstärkt)-) In der neuen Version habe 1mm Sperrholz genommen und der Optik wegen in einem Stück das Deck aufgebracht. Vorne hält das Deck auf dem Schwertkasten und dem Mastkoker, mit denen das Deck gut verklebt ist. |
![]() |
Der Umlenkblock für die Schot muss vor dem Deckaufkleben angebracht werden. Man sieht hier wie die 5mm Kiefernleiste und der 5 mm Heckspant das Deck halten Statt einem Alurohr habe ich aus Epoxidplatten einen Mastkoker gebaut, um mehr Möglichkeiten zu haben den Mast in Längsrichtung einzustellen. |
![]() |
Für die Aufhängung der Fock habe ich mal was
Neues ausprobiert.
|
![]() |
(alte Version) Die Schot wird über ein zu einem U gebogenem Bowdenzugröhrchen
von der Winde nach vorne durch den Hauptspant geführt (neu: gerade
rausführen) und dann nach hinten hinausgeführt und 2 mal mit
Blöcken (Pekabe) umgelenkt.
Die Fockschot wird über ein Bowdenzugröhrchen direkt durchs Deck zur Fock geführt. Die Großschot mit einem selbtgebogenem Nirodrahtöse zum Travelerstab umgelenkt. Später habe ich den Doppelblock vorne genommen um
die Grossschot umzulenken und über einen kleinen Nirobügel am
Fuße des Travlerstabes die Schot nach oben geführt.
|
![]() |
![]() |
Weitere Baubilder einer KITE hat mir Eric zugesandt.
Oliver hat eine Kite in Holz gebaut
![]()
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
V.i.S.d.P.: Webmaster
Andreas Schiebel
[letzte Änderung: 28.01.2003]