Ergebnis
der IOM Freundschaftsregatta am Münchner Feringasee

vom 3.4.2004

Die Rechte der Bilder bleiben bei den Fotografen.
Weiterver- und -bearbeitung sowie Vervielfältigung nur nach vorheriger Absprache



 
 
 
 

An einem mit sehr wechselhaftem Wetter angekündigtem Tag trafen sich 20 Segler, um bei doch milden Temperaturen und trockenem Wetter mit 2-3 Windstärken (in Böen bis 4) ihre zum Teil neuen Boot zu testen. Da 5 Jugendliche dabei waren, wurde auch eine Jugendwertung mit eigenen Urkunden gemacht. Wie ich hörte, waren alle sehr begeistert, mal nicht nur mit Papi zu segeln, sondern sich mit ihresgleichen zu messen. 

Johannes Schiebel, der schon etwas Modellsegelerfahrung und vor allem Opti-(manntragendes Jugendboot)Erfahrung hat, konnte mit Papas KITE manch guten Lauf hinlegen (bis zur letzten Tonne auf Platz 2, musste aber noch einen Kringel drehen, und das muss er wohl noch üben ). 
Lorenz Rettig hatte gleich mehrfach Pech. Erst demolierte er am Abend vorher seine neue Arrow, dann störte ihn ein anderer Segler trotz unterschiedlicher Kanäle mit seiner Anlage und dann versank auf Grund eines Loches in der Deckfolie fast das Schiff, so dass es schon kurz nach nach der Hälfte für ihn aus war. 
Auch der "Reeder" (und Autor), mit 4 Booten am Start und gleichzeitig Startstellenleiter, hatte am Ende nicht nur einen Kiel weniger (später vom Taucher wiedergebracht), sondern mit seinem nagelneuen Boot noch soviel Probleme (und Ausfälle), dass er später noch 3 Läufe mit der Triple Crown seinen Sohnes absolvierte und endlich mal entsprechende Plätze einfuhr. 
Auch andere hatten heute ihren Jungefernlauf, u.a. Lukas mit seiner Ragtime und Alfons mit seiner KITE. So wurde oft nachgetrimmt oder Kleinigkeiten gerichet und das Ergebnis gab nicht immer den wahren Leistungsstand der Segler wieder.
Sieger wurde Stefan Kreiss aus Schwandorf, der erst dieses Jahr mit IOM-Segeln angefangen hat (vorher aber schon viel Erfahrungen mit den M-Booten gesammelt hat) mit seinem, dem austalischem Meister abgekauften, Boot DISCO (mehr dazu hier). Aber das macht noch keinen Sieger. Unverkennbar machen sich seine Regattaerfahrunegn in der manntragenden Segelei bemerkbar.

Gesegelt wurde nach dem Most Simple System, das 2 gleichwertige Gruppen  hat. Somit kann man aus einer Gruppe mindestens einen erfahrenen Segler als Schiedsrichter für die andere Gruppe gewinnen. Leider sind dafür öfters gleiche Punktzahlen am Ende zu finden.und man muss dann nach den besten Wertungen der Einzelnen schauen, um differenzierte Platzierungen zu erhalten. Gesegelt wurden 8 Durchgänge mit einem Streicher.

Ich bedanke mich nochmals bei allen Seglern für das sehr faire und vor allem den Jugendlichen gegenüber rücksichtsvollen Segeln. Auch wenn es zum Teil sehr stressig war, freut es mich, dass es besonders den jungen Seglern so gut gefallen hat., und hoffe, dass es beim nächsten Mal wieder so viele werden.
Danke auch all den Seglern, die an diesem Stauwochenende so weit angereist sind (bis zu 350 km) und das Niveau der Flotte so nach oben getragen haben.

Andreas Schiebel GER 202


 
Platz
Name (Name rot= Jugendwertung)
Bootstpy
Punkte
 1.
Stefan Kreiss
Disco
9
 2.
Walter Luitz 
Image
14
 3.
Hubert Blessin 
Ragtime
14
 4.
Peter Weeh 
Tinto
15
 5.
Peter Nachreiner 
Eigenkonstruktion
19
 6.
Adi Roth 
Eigenkonstruktion
20
7. 
 Herbert Rink
Triple Crown
21
 8.
 Stephan Glauer
Ocka
21
9. 
 Maik Laux
Image
36
 10.
 Herbert Petersen
Triple Crown
36
 11.
 Andreas Schiebel
Eigenkonstruktion
46
 12.
 Johannes Schiebel (11 Jahre)
KITE
46
13. 
 Alfons Adelhard
KITE
47
 14.
Lorenzo Holthaus (14 Jahre)
Woodpecker
50
 15.
 Alexander Holthaus
Why Not
51
 16.
Lukas Neumeier (13 Jahre)
Ragtime
53
 17.
Reinhard Kus 
Triple Crown
55
 18.
Simon Schiebel (9 Jahre) 
Triple Crown
55
 19.
David Capman 
KITE
58
 20.
Lorenz Rettig ( 14 Jahre)
Nimbus
66
 
 
   

 

hier schon ein paar Bilder von Herbert Petersen



 
 
 

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[letzte Änderung: 04.04.2004]